Übersicht PIC Brenner
Mittwoch, 23. Mai 2012
 
 

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Autor Thema: Übersicht PIC Brenner  (Gelesen 13982 mal)
 
maltejahn
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« am: Dezember 19, 2004, 10:28:32 »

Hallo erstmal,

will nun eine neues Projekt beginnen. Nur zu dem PIC(wahrscheinlich ein 18F442) fehlt mir ein neuer Brenner.
 Vielleicht ist es an der Zeit eine Übersicht der käuflichen und der Selbstbauvarianten von Brennern zu erstellen. Natürlich mit Bewertung(Kompatibilität, eventuell einfachheit des Nachbaues(speziell für mich), usw.) Es sind also Erfahrungswerte gefragt. Am besten gleich mit Links zu den Entsprechenden Seiten. Auch
 eine Bewertung von verfügbaren Ex - Boardswäre nicht schlecht. Manch ein Board(z. B. easyPic2) enthält bereits eine USB Programmer.
Vielleicht kann Fernando dann die Ergebnisse, sofern es welche gibt, in die FAQ aufnehmen.

Dann will ich mal beginnen:

Bisher arbeitete ich mit einem 16F84. Dazu benutze ich den wohl bekannten NoPPP.
http://www.covingtoninnovations.com/noppp/
Selbst für mich als "Mechaniker" war es relativ schnell aufgebaut. Sollte es doch mit dem Programmer Probleme geben werden einige Fragen auf der Seite beantwortet. Anschluss mittels LPT. Software für Dos und Windows verfügbar.
Unterstützte Typen: PIC16C84, 'F83, 'F84, or 'F84A(selbst 16F84A getestet)
Kosten: minimal

Sonst habe ich nur "Erfahrung" mit dem Brenner eines Bekannten und kann deshalb nicht wirklich viel sagen.
Außer:
Er benutzt den Brenner 5 von Sprut mit Software 3.4. erfolgreich mit 16F877 und 16F628 unter Win98. Den Brenner den er hat ist allerdings die alte Variante mit einigen Fehlern die man selbst nachlöten mußte(Rev. 5). Jetzt gibt es den Brenner in Rev 7 und ich denke, die Fehler die man selbst ausbessern mußte sind nun im Layout berücksichtigt.
Anschluss: LPT
Software: sowohl für Windows als auch für Linux erhältlich


Was haltet ihr von dem Brenner und dem Ex-Board

http://www.embedded-channel.de

90Euro für den Brenner finde ich absolut in Ordnung.  Brenner und Ex - Board gibt es auch als Bausätze.Sollte man gleich die Entwicklugsumgebung mitbestellen?

Am liebsten wäre mir ein USB Programmer. Auch ein Ex-Board mit USB wäre klasse.

So genug geredet für einen Sonntag morgen.

Malte
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Bernd
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« Antworten #1 am: Dezember 19, 2004, 13:16:53 »

Hallo Leute,

da Malte mir mit der Erstellung dieses Threads dankenswerter Weise zuvorgekommen ist, muß ich gar nicht mehr so viel erwähnen.

Es geht hier also darum, Erfahrungen mit der Kompatibilität zwischen Brenner, Brennersoftware und PIC darzulegen. Erfahrungen der Art "funktioniert problemlos" sind dabei ebenso willkommen wie "geht gar nicht".

Damit hier sinnvolle Informationen gesammelt werden können, sollten folgende Angaben enthalten sein (einiges davon ist eigentlich offensichtlich und nur der Vollständigkeit halber erwähnt):
  • Brennertyp (Link zur Webseite, Modifikationen an der Schaltung vorgenommen?)
  • verwendete Brennersoftware (Versionsnummer?)
  • verwendetes Betriebssystem
  • PIC-Typen, mit denen der Brenner funktioniert (eigene Erfahrung, nicht die Angaben des Anbieters)[/list:u]
    Bernd

    PS: Habe den Thread mal als "wichtig" eingestuft

    PPS: Bitte hier keine konkreten Fragen bei Brennproblemen stellen, sondern besser einen eigenen Thread aufmachen
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maltejahn
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« Antworten #2 am: Dezember 22, 2004, 13:19:15 »

Wie, was?
Hat den keiner von euch einen Selbstbaubrenner? Kann keiner etwas über seine Erfahrung mit den entsprechenden Brennern sagen?

Ich bin enttäuscht   :smt090

Aber vielleicht habt Ihr es einfach nur übersehen. [-o<
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Fernando Heitor
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« Antworten #3 am: Dezember 23, 2004, 17:17:25 »

Hallo maltejahn,

dein Thread habe ich selbst nicht vergessen, ich hatte nur sehr wenig Zeit etwas zu schreiben.

Ich selbst benutze zwei PIC-Brenner.

Mit dem GALEP III bin ich sehr zufrieden, weil dieser nicht nur PICs brennen kann, sondern eine Menge andere Controller usw.  (z.B. GALs, ATMEL , ST6/7, EEPROMs und viele andere Controllerfamilien ). Der Nachteil ist, das dieser sehr teuer ist. Den GALEP III gibt es nicht mehr zu kaufen, aber dafür der GALEP 4 mit USB und ICSP.   Der Support ist gut, sollte ein neuer PIC noch nicht unterstützt werden, wird schnell bei Anfrage für Abhilfe gesorgt.

Ansonsten benutzte ich eine erweiterte  PIC-Brenner Variante von David Tait und Software von Sprut. Dieser Brenner wird demnächst hier  veröffentlicht.
Diesen Brenner benutzte vorwiegend für ICSP.

Der PIC Brenner 5 von Sprut kann ich auch empfehlen, relativ leicht zu bauen und kann viele PICs brennen.  Es ist auch ICSP fähig. Ich war früher damit auch sehr zufrieden.


 Fernando Heitor
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Bernd
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« Antworten #4 am: Dezember 23, 2004, 21:48:43 »

Hallo Malte,

damit Du nicht denkst, wir hätten Dich vergessen, schreibe ich hier auch noch einmal explizit, welche Brenner ich einsetze. Es ist leider kein "kostenloser" dabei.

1) GALEP III
Software: die jeweils aktuellste vom Hersteller
OS: Windows 2000 SP4

2) Microchip ICD2
Software: MPLAB 6.62 (V7.0 ist generell noch etwas buggy)
OS: Windows 2000 SP4 und XP SP2

Bei den von mir zur Zeit hautpsächlich verwendeten PICs (16F628 nur GALEP, 16F877, 18F458, 18F8720, 30F6014 nur ICD2) arbeiten beide vollkommen problemlos.

Den von Fernando erwähnten guten Support vom GALEP kann ich nur bestätigen. Ich hatte eine funktionsfähige Lösung für den damals noch nicht unterstützten 18F8720 nach zwei oder drei Tagen. Der GALEP ist ein wirklich sehr gutes universelles Progammiergerät, aber leider relativ teuer. Ingo besitzt, wenn ich mich richtig erinnere, auch einen GALEP III.

Der ICD2, der deutlich günstiger als der GALEP ist, bietet zusätzlich eine (zugegeben etwas eingeschränkte) Debug-Funktionalität. Vorteilhaft ist die direkte Integration in MPLAB und die Fähigkeit, das Ende des Hex-Files automatisch zu erkennen, d.h. wenn das Programm z.B. nur das erste Viertel des ROMs belegt, wird auch nur dieser Bereich programmiert. Damit ergibt sich eine nicht unerhebliche Zeitersparnis beim Brennen. Wenn man in einem Projekt zwei PICs unterschiedlicher Familien einsetzt (z.B. 16er und 18er) und beide PICs öfter neu programmieren muß, nervt der ICD2, da für jede PIC-Familie ein neues Betriebssystem in den ICD2 geladen werden muß. Das geschieht über MPLAB zwar automatisch, dauert aber eindeutig zu lange. Microchip scheint leider auch nicht in der Lage zu sein, unter MPLAB zwei ICD2 zu unterstützen.


Viele Grüße

Bernd

@Fernando
Auch mit dem GALEP III kann man problemlos mit einem einfach selbst herzustellenden Adapter ICSP nutzen. Für alle PICs mit 40 oder mehr Pins benötigt man nur einen einzigen Adapter. Bei Interesse kann ich ja noch mal genauer beschreiben, wie man vorgehen muß.
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Fernando Heitor
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« Antworten #5 am: Dezember 24, 2004, 02:10:00 »

Hi Bernd,

ich weiß das man mit dem GALEP III durch ein Adapter in ICSP programmieren.
Aber ehrlich gesagt, bin ich nie dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen und benutze deshalb immer den anderen Brenner.


Vielleicht kannst du eine Bescheibung hier reinsetzen um dies evtl. in die FAQ-Liste zu integrieren oder woanders.

Fernando Heitor
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Steffen
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« Antworten #6 am: Dezember 26, 2004, 11:47:11 »

Na dann will ich auch mal.

Beruflich habe ich einen Promate II zur Verfügung. Funktioniert mit allen PICs per ICSP-Modul problemlos.

Zu Hause verwende ich einen Nachbau des alten ICD (per USB) mit der Software von CCS. Ein Debuggen der Programme ist leider nur mit der CCS-IDE möglich. Allerdings lassen sich im Gegensatz zum ICDII so gut wie alle PICs brennen.
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SlyD
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« Antworten #7 am: Dezember 27, 2004, 14:54:55 »

Also ich hab schon seit mehreren Jahren ein PICstart Plus und bin damit eigentlich immer noch voll zufrieden.
Habs vor kurzem mal mit dem neuen Kit von Microchip geupgraded damit man neue MPLAB Versionen benutzten kann.
Programmiere damit alle Typen aus den PIC16F8xx , PIC16F62x und PIC12Fxxx Serien - meist mit selbstgebautem Adapter per ICSP.

Bald dann auch mal PIC18 ...
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maltejahn
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« Antworten #8 am: Dezember 30, 2004, 11:13:04 »

Hallo,

schön das sich dieser Beitrag doch ein bisschen füllt

@Fernando
Zitat
Ansonsten benutzte ich eine erweiterte PIC-Brenner Variante von David Tait und Software von Sprut. Dieser Brenner wird demnächst hier veröffentlicht.

Gut zu hören.
Für mich wäre es natürlich auch interessant mit einem Brenner mehrere Controller abdecken zu können. Zumal ich zurzeit an einem Projekt dranbin, das einige Umweltdaten erfasst und diese ins Netzwerk/Internet stellt. Mit dem AVR gibt es hier schon einige Lösungen(http://www.ulrichradig.de/index.html)

@Bernd
Werde mir mal den ICD2 ein wenig näher anschauen. Gibts für um die 130Euro.


@Steffen
Hast Du einen Link zum Nachbau? Der hier:
http://www.harald-sattler.de/html/body_icd_nachbau.htm

Wo ist der unterschied zwischen ICD und dem ICD2?

Bin eben auf der suche nach einer möglichst günstigen Selbstbau Variante.
Der Brenner sollte auf jeden Fall den PIC 18F452 brennen können(habe hier gelesen, der ICD2 würde nicht alle brennen)

Malte

Edit:

Ups. Ein Thema weiter unten ist ein Beitrag zum ICD2 Nachbau
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Bernd
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« Antworten #9 am: Dezember 30, 2004, 12:09:31 »

Hallo Malte,

den 18F452 kannst Du auf jeden Fall mit dem ICD2 brennen (vom ICD2 Unterstütze PICs).

Zitat
Wo ist der unterschied zwischen ICD und dem ICD2?

Der Original-ICD von Microchip besitzt keine USB-Schnittstelle. Er wird von Microchip nicht mehr unterstützt, d.h. es gibt dafür keine neue Firmware für neue PICs und er kann unter den neuen MBLAB-Versionen nicht mehr eingesetzt werden (läuft nur bis V5.7.40). Wie Steffen aber schon geschrieben hat, kann man ihn auch mit der CCS-Firmware unter der CCS-IDE benutzen (dann auch für neuere PICs).

Viele Grüße

Bernd
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Steffen
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« Antworten #10 am: Januar 02, 2005, 10:58:37 »

Hallo Malte,

den Nachbau von Harald Sattler kannst Du verwenden. Den habe ich auch als Grundlage verwendet und nur noch einen FTDI-Chip (FT232BM) dazugebastelt. Wenn Du Interesse hast, kann ich dir das Layout gern zuschicken.
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Christian
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« Antworten #11 am: Januar 04, 2005, 15:48:26 »

Hi!

auf folgender Seite gibt es einen PICProgrammer (Hardware + Software):
http://www.members.aon.at/electronics/pic/picpgm/index.html

Die Software wird von mir gewartet und ständig weiterentwickelt (Unterstützung neuer PIC-Typen und anderer Programmer Hardware).

Ich und ein paar meiner Freunde arbeiten damit schon ca. 1 Jahr. Vielleicht könnt ihr mir ja Feedback geben was ihr davon haltet bzw. was man noch verbessern könnte.

mfg
Christian
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bemi
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« Antworten #12 am: Januar 13, 2005, 21:46:59 »

Schau auch mal auf:
http://home.arcor.de/bernhard.michelis
Unterstützt in jedem Fall auch alle PIC18Fxx2/8 Typen sowie PIC12F629/675 und PIC16F630/676
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Bernd
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« Antworten #13 am: Januar 14, 2005, 19:01:23 »

Hallo Christian, hallo Berni,

erstmal vielen Dank für die Hinweise auf Eure Programmer.

@Christian
Eine Frage zum Low-Voltage Programmer: Welchen Programmieralgorithmus setzt Du z.B. für den 16F877 ein ("Algorithm 1" oder "Algrotithm 2" gemäß der Spezifikation von Michrochip)? Anders gefragt: Ist die Software in der Lage, den PIC auch bei 3.3V Versorgungsspannung zu programmieren? Das eine kleine Änderung an der Hardware nötig wird, ist mir klar (z.B. 74LVC06A statt 74ALS05).  

Viele Grüße

Bernd

@Fernando
Die beiden Links von Christian und berni wären in der Linksammlung gut aufgehoben.

EDIT: Danke für den Eintrag in die Linksammlung
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Fernando Heitor
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« Antworten #14 am: Januar 14, 2005, 21:17:36 »

Hi Bernd,

die Links waren schon für die Linksammlung eingeplant und sind jetzt integriert.
In der Linksammlung habe ich noch 2 weitere interessante Programmer hinzugefügt.

http://www.fernando-heitor.de/pic/links/index.php?AML_open=links&AML_linkcat=36

Fernando Heitor
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