NEWBIE MIT 16F690
Mittwoch, 23. Mai 2012
 
 

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Autor Thema: NEWBIE MIT 16F690  (Gelesen 1637 mal)
 
Andreas
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« am: Februar 03, 2010, 10:31:05 »

Hallo Mikrocontrollergemeinde !

Erstmal ein Hallo an alle!!!

Ich bin absoluter Neuling und habe noch Null Ahnung von der Pic
Programmierung. Bin aber brennend interessiert und wollte mich nun doch
in mein Unglück stürzen, da meine Eigenentwicklungen zu umfangreich
werden und der Bauteilaufwand auf der Leiterplatte durch den Pic-Einsatz
reduziert werden soll.

Bevor ich den ersten Fehler mache wollte ich hier erstmal anfragen,
---> ob es Sinn macht, als Newbie des Pic StarterKit2 von Reichelt zu
kaufen?

Da wird ein 16F690 mit Testboard mitgeliefert.
Der 16F690 ist mit 20MHz angegeben.
Heißt das also, das ich den externen Oszillator
---> mit einem 20Mhz Quarz aufbauen muss ?
---> oder setzte man hier einen 8MHz Quarz ein.

---> Welche Keramikkondensatoren (pF) brauche ich dann für den 8 oder
20MHz Quarz ?

Sicher werden noch viele Fragen von mir auftauchen und ich werde Euer
Board sorgfältig mit der Suchfunktion durchforsten.

Aller Anfang ist schwer Zwinkernd

Danke schon mal im Voraus für Eure Hilfe.

Gruß
Andreas
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Edson
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« Antworten #1 am: Februar 03, 2010, 13:31:57 »

Hallo Andreas,

Willkommen im PIC-Mikrocontroller-Forum!

Zitat
Ich bin absoluter Neuling und habe noch Null Ahnung von der Pic
Programmierung. Bin aber brennend interessiert und wollte mich nun doch
in mein Unglück stürzen, da meine Eigenentwicklungen zu umfangreich
werden und der Bauteilaufwand auf der Leiterplatte durch den Pic-Einsatz
reduziert werden soll.

Anfangen muss jeder einmal, das soll kein Problem sein. Es wäre interessant zu wissen, welche Eigenentwicklungen du bisher so angegangen bist und welche Technologien dir bekannt sind?

Zitat
Bevor ich den ersten Fehler mache wollte ich hier erstmal anfragen,
---> ob es Sinn macht, als Newbie des Pic StarterKit2 von Reichelt zu
kaufen?

Da spricht erstmal Nichts dagegen. Ob du mit anderen Tools besser beraten wärst, kann man ohne den Einsatzzweck zu kennen nicht abschätzen.

Zum PIC16F690:

Man liest oft dass es für Anfänger keinen Sinn machen soll mit PIC16 einzusteigen, manche raten sogar generell davon ab und verweisen auf die neueren PIC18 und/oder PIC24. Diese Meinung teile ich nicht uneingeschränkt, da jede PIC-Familie ihre Daseins-Berechtigung hat.
Die Festlegung auf einen besonderen Typen macht am Anfang auf jeden Fall Sinn, da sonst die Informationsflut das Lernen ausbremst.

Eine Frage zum Schluss: Wie schauts mit Vorkenntnissen in Sachen Programmierung aus?

Grüße,
Edson

Nachtrag: Versuch doch mal, deine oben genannten Fragen durch Lektüre von www.sprut.de und, wie du schon geschrieben hast, mit der Forums-Suche selbst zu beantworten. Wenns nicht gelingt, gerne nochmal nachfragen.
« Letzte Änderung: Februar 03, 2010, 13:36:57 von Edson » Gespeichert
Andreas
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« Antworten #2 am: Februar 04, 2010, 09:56:17 »

Hallo Edson.

Meine Programmierkenntnisse beschränken sich auf SPS ( S5 und S7 am liebsten in AWL ).
Sonst kann ich nichts!  Traurig

Mein Projekte:
Ich bewege mich seit vielen Jahren im Gebiet der Elektronik.
Von eigenen Schaltungsentwicklungen, Herstellung von Leiterplatten u.s.w.

Projekte wie Handyfernbedienung für Standheizungen, Zirkulationspumpenanforderung, Videosplitter
Messstellenumschalter, TTY SPS Wandler, Alarmanlagen, LTP Relaiskarten u.s.w.
Ich baue eigentlich alles was ich benötige selbst. Da aber wie gesagt bei einigen Schaltungen der Bauteilaufwand
zu hoch geworden ist, wollte ich auf Pic`s umsteigen.

In erster Linie werde ich anfangs Funtionen benötigen wie:

Schmitt Trigger ( zur Tastenentprellung), Timerschaltungen, Steuerfunktionen für Relais u.s.w.

IC Funktionen wie 74HC74, 74HC14, MOS4017, NE555 sollten dann durch einen Pic vereint werden.

Ich würde gern anfangs mit einem Tool wie Parsic arbeiten, da das für mich ähnlich wie die Programmierung einer SPS im Funktionsplan ist. Ich weiß das Tools wie Parsic was für Weicheier sind aber das würde mich am schnellsten zu ersten Erfolgen bringen.

Leider unterstützt Parsic in der Auswahl der PIC`s keinen 16F690 der im Reichelt Kit enthalten ist.
Hab schon mal geschaut aber anscheinend gibt es keinen Pic in der Parsic Liste, der auch vom Reichelt Prommer unterstützt wird.

(Hier ein Auszug aus der Beschreibung: Das PICkit 2 Demo Board unterstützt 8-, 14-, und 20-Pin PICmicros und wird außer dem PIC16F690 mit 4 LEDs, einem Taster und Poti geliefert.)

Ich müsste also einen Prommer mit kleinem Testboard haben, der die in Parsic angegebenen Typen unterstützt und trotzdem erschwinglich ist. Auch wichtig wäre es Pic Typen zu nutzen, die unter 1,50€ liegen, um bei einer Serienproduktion die Kosten im Rahmen zu halten.

Gruß
Andreas
« Letzte Änderung: Februar 04, 2010, 10:55:51 von Andreas » Gespeichert
Edson
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« Antworten #3 am: Februar 04, 2010, 18:27:54 »

Hallo Andreas,

Zitat
Meine Programmierkenntnisse beschränken sich auf SPS ( S5 und S7 am liebsten in AWL ).
Sonst kann ich nichts!  Traurig

ich hätte es oben hin schreiben sollen, damit habe ich nämlich schon gerechnet. Dass du sonst nichts können willst ist jetzt auch nebensächlich, das ist halt so wenn man neu anfängt.

Zunächst müssen wir aber ein paar Begrifflichkeiten klären, da du eine mir gut bekannte falsche Vorstellung von den Funktionen eines PIC hast. Ich fang mal an:

Zitat
Schmitt Trigger ( zur Tastenentprellung), Timerschaltungen, Steuerfunktionen für Relais u.s.w.

Was hier in einer Zeile so Artverwandt aussieht, hat bei genauerer Betrachtung nichts miteinander und auch nichts mit einem Mikrocontroller (uC) zu tun. Ein Eingangs-Pin eines PIC kann zwar durch einen Schmitt-Trigger realisiert sein, eine Tastenentprellung ist damit aber noch nicht implementiert. Abgesehen davon kann die Tastenentprellung mit einem PIC ohne einen Schmitt-Trigger umgesetzt werden.

Timerschaltungen sind je nach Anforderung quasi die Paradedisziplin eines uC, und steuern kann man damit natürlich auch. Ob man dafür einen PIC oder anderen uC braucht, hängt von der Aufgabe ab - Timer und Relais schalten geht ja auch ohne Controller.

Zitat
IC Funktionen wie 74HC74, 74HC14, MOS4017, NE555 sollten dann durch einen Pic vereint werden.

Hier manifestieren sich die angesprochenen falschen Vorstellungen am deutlichsten. Die oben genannten Gatter-Schaltungen 74HC... sind reine Logik-Bausteine, deren integrierte Kippschaltungen unverzüglich eine Änderung an den Eingängen zum Ausgang übertragen(meistens). Bei einem uC passiert aber dazwischen noch was, er kann die Informationen an seinen Eingängen intern speichern, auswerten und manipulieren - sie irgendwann an einen Ausgang oder besser gesagt Schnittstelle weiterleiten oder es sein lassen. DAS war dir wahrscheinlich schon klar, sonst hättest du nicht den Gedanken gefasst, mit einem uC Bauteile einzusparen. Die Frage ist nun, kann ein Programm, das du in einen PIC überträgst alle Aufgaben in der zur Verfügung stehenden Zeit abarbeiten oder benötigst du wirklich schnelle Logik?
Wenn du deine Hardware-Entwürfe aus 74ern und Konsorten in eine OneChip-Lösung überführen willst, sind CPLD und/oder FPGA vielleicht eher was für dich. Die in diesem Gebiet anzutreffenden Sprachen sind keine prozeduralen Programmiersprachen sondern Beschreibungssprachen für Hardware - reichlich Raum für Interpretationsschwierigkeiten, ja nachdem aus welcher Ecke man kommt.

Zitat
Ich würde gern anfangs mit einem Tool wie Parsic arbeiten, da das für mich ähnlich wie die Programmierung einer SPS im Funktionsplan ist. Ich weiß das Tools wie Parsic was für Weicheier sind aber das würde mich am schnellsten zu ersten Erfolgen bringen.

Abgesehen von der Eierqualität - das Parsic-Projekt ist meines Wissens nach eingestampft worden bzw. wird vom Autor nicht mehr weiter verfolgt. Ich rate auch von grafischen Tools zur Firmware-Entwicklung ab, wenn man das braucht ist es vielleicht sinnvoller eine fertige Klein-Steuerung oder einen Einplatinencomputer mit OS und grafischer Entwicklungsumgebung anzukaufen.

Zitat
Auch wichtig wäre es Pic Typen zu nutzen, die unter 1,50€ liegen, um bei einer Serienproduktion die Kosten im Rahmen zu halten.

Wenn du die Dinger nicht 1 zu 1 für deine ICs einsetzt, ist es doch bei privaten Projekten nicht so wichtig ob der _einzige_ Mikrocontroller in der Schaltung nun 1,50 oder 3 Euro kostet, oder nicht? Nimm lieber für den Anfang einen Universal-Typen, der die wichtigsten Merkmale erfüllt. Wenn der Einstieg gelungen ist, kannst du immer noch "downgraden".

Viele Grüße,
Edson
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Andreas
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« Antworten #4 am: Februar 05, 2010, 14:47:08 »

 Traurig Hmm... da muss ich wohl, wie es scheint, bei meiner normalen Technik bleiben wenn sich der Aufwand nicht lohnt.
Muss mich die Tage noch mal im Forum etwas schlauer lesen...

Gibt es denn noch andere Tools wie Parsic ?
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mogli
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« Antworten #5 am: Februar 05, 2010, 15:52:50 »

hallo

ich würde dir wirklich empfählen ab den 18fXXXX einzusteigen (die 4stelligen die dreistelligen lass liegen^^)
desweiteren schau dir mal das einfache asm an, lass dich nicht abschrecken du must zwar alles selber schreiben
aber dafür hast du totale kontrolle und überblick was vor sich geht(hoffendlich)
bei den hochsprachen merkt man das viele den Microcontroller gar nicht verstehn(jetzt werd ich gesteinigt)
geschweige den die fertigen routinen^^

als board kann ich nur sagen

http://www.zeitech.de/Entwicklungsboards

diese boards sind sehr gut
nur die hochsprachen die diese firma mitanbietet --nicht so sehr(basic und so kann man als exotisch ansehn )

das einzige wenn du viel mathesachen hast dann wäre einarbeitung in C nicht schlecht
in diesen punkt ist asm ein horror und leider gibts da wenig hilfe von der entwicklungsumgebung MLAB

nach was entscheide besser gleich 3,3V oder 5V systeme gemischt ist auch möglich
mit dem nachbaubrenner hier im Forum gehn nur 5v typen(mit schmäh auch 3,3V) am besten ist natürlich du legst dir den IDE 3 gleich zu der kann alle brennen mit den boards brauchst du im nicht umbedingt die haben eigene brenner onboard
aber wennst du dann eigene schaltungen machst brauchst einen brenner

ich persönlich arbeite nur mit 18f und asm - Hobby

lg
« Letzte Änderung: Februar 05, 2010, 15:59:33 von mogli » Gespeichert
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